Kasing Lung und das Monster, das sich nicht entschuldigt
The Monsters sollte das persönliche Märchen eines Illustrators sein. Es wurde zu einem der begehrtesten Universen in der Geschichte der Art Toys.
Geboren in Hongkong, aufgewachsen in den Niederlanden, ansässig in Belgien — Kasing Lung wuchs zwischen Kulturen auf, und gerade der Raum zwischen ihnen wurde zu seiner Sprache. Keine Konsolen, keine Computer: nur Zeichnen und europäische Märchen. Die Faszination für Elfen und nordische Folklore, die in der Kindheit begann, verging nie — sie wurde zu The Monsters, einer eigenen, von Grund auf erschaffenen Mythologie.
Das ist keine Sammlung von Figuren. Es ist eine Waldwelt mit eigenen Bewohnern, eigenen Regeln und einem ausgeprägten Charakter — und Labubu ist nur ihr bekanntestes Gesicht.
Ein Mensch zwischen Kulturen
Nordische und keltische Folklore, gefiltert durch ein Leben zwischen Asien und Europa — das ist weder Anime noch westlicher Comic. Es ist etwas Eigenes, das sich in keine Schublade stecken lässt. Lung adaptierte keine fremde Welt und illustrierte keine fertige Marke. Er erfand seine eigene Bildsprache und sein eigenes Pantheon an Figuren, und erst dann entdeckte sie die Welt.
Eine eigene Mythologie
Labubu, Zimomo, Tycoco, Pato — jede Figur hat Charakter, Geschichte und einen Platz in der Waldwelt von The Monsters. Wichtig: Labubu hat keine vorgegebene Handlung — das ist Absicht. Jeder Sammler liest sie anders, wodurch die Figur zu etwas Persönlichem wird und nicht nur zu einem Objekt im Regal.
Creepy-cute ohne Entschuldigung
Ein zu breites Lächeln. Zu scharfe Zähne. Ein Gesichtsausdruck, den man nicht ganz deuten kann. Das ist creepy-cute ohne Entschuldigung — Figuren, die nicht versuchen, nett zu sein. In einer Spielzeugwelt voller Figuren, die gefallen wollen, war es gerade dieser Widerspruch — Süße und Unbehagen zugleich — der zum Magneten wurde.
Ein Monster, das sich nicht dafür entschuldigt, dass es aussieht, wie es aussieht. Und die ganze Welt verliebte sich in es.
Wie man das Original erkennt — Vorsicht vor Lafufu
Bei dieser Popularität wurde der Markt von Fälschungen überschwemmt, umgangssprachlich Lafufu genannt. Bevor du gebraucht kaufst, prüfe der Reihe nach Folgendes.
Serien, die man kennen sollte
Easter Egg: Mokoko
Eine rosa Labubu, erhältlich nur im Pop-Land-Park in Peking und als ultrageheime Variante ausgewählter Blind Boxes. Kaum jemand hat sie. Alle wollen sie.
Das Labubu-Fieber
Der Moment, der alles veränderte: 2024 postete Lisa von Blackpink eine Story mit Labubu — und die Welt drehte durch. In Großbritannien stoppten Pop-Mart-Läden den Verkauf nach Schlägereien in den Warteschlangen; in Russland gab es Vorschläge für ein Verbot. Zugleich ging eine 131 Zentimeter große Labubu-Skulptur bei einer Auktion für 173.000 Dollar weg, und zwölf Tage später fiel der Rekord erneut — ein beispielloser Weg von der Blind Box zur Kunst. Und am Horizont ein Film: Sony Pictures hat die Rechte gekauft, Regie führt Paul King, das Drehbuch schreibt Steven Levenson mit.
Die ganze Kollektion von The Monsters, Labubu und Zimomo wartet bei uns — geprüft, original.
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