Teletubbies: Anne Wood & Andrew Davenport - KICKOMI
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Teletubbies: Anne Wood & Andrew Davenport

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Wood, Davenport und die Vier, die Fernseher im Bauch haben

Eine Sendung, die auf der Wissenschaft davon beruht, wie kleine Kinder die Welt sehen — am Ende schaute die ganze Welt auf diese Sendung.

Am 31. März 1997 debütierten auf BBC Two vier bunte Wesen mit Antennen auf dem Kopf und Fernsehern im Bauch. Tinky Winky, Dipsy, Laa-Laa und Po — die Teletubbies — wurden zu einem sofortigen Kulturphänomen. Ihre Schöpfer sind Anne Wood, Gründerin von Ragdoll Productions, und Andrew Davenport, der alle 365 Folgen schrieb und die Musik komponierte. Die Inspiration war die Beobachtung von Astronauten in Aufnahmen der Mondlandung — ihre kleinkindhaften Proportionen und Bewegungen erinnerten Davenport an kleine Kinder. Die BBC bat darum, Fernseher in die Bäuche einzubauen, um das Problem der Größenverhältnisse zwischen den riesigen Figuren und den kleinen Kindern in der Sendung zu lösen.

1997
Debüt auf BBC Two
365
Folgen von Davenport
120
Sendeländer
200 Mio. £
Allein aus Spielzeug

Wood und Davenport

Anne Wood, 1937 im Bergarbeiterdorf Tudhoe Colliery geboren, war Lehrerin und Kinderbuch-Lektorin, bevor sie 1984 Ragdoll Productions gründete. 2005 nannte The Daily Telegraph die Teletubbies die profitabelste Sendung in der Geschichte der BBC. Andrew Davenport wiederum ist kognitiver Kinderpsychologe, Drehbuchautor und Komponist in einem — er schrieb alle 365 Folgen auf Basis von Forschung über die Sprach- und Aufmerksamkeitsentwicklung bei kleinen Kindern. Die Single „Teletubbies Say Eh-oh!“ erreichte im Dezember 1997 Platz 1 der UK-Charts. Die Presse nannte ihn „die J.K. Rowling für die unter Fünfjährigen“.

Kontroverse und Phänomen

Die Teletubbies erregten von Anfang an extreme Emotionen. Der Fernsehprediger Jerry Falwell beschuldigte Tinky Winky, ein Schwulen-Symbol zu sein — die violette Farbe, die dreieckige Antenne und die Handtasche. Die Sendung erreichte 120 Länder, und 2022 veröffentlichte Netflix ein Reboot mit Titus Burgess als Erzähler. Seit 2013 gehört die Marke WildBrain, das die IP und Lizenzen verwaltet; Sammelfiguren, Plüschtiere und Blind Boxes sind heute begehrt bei Millennials, die sich ein Stück reiner Nostalgie kaufen.

Tinky Winky, Dipsy, Laa-Laa und Po — die Vier, die niemandem vorgestellt werden müssen, der in den 90ern aufwuchs.

Die Vier und ihre Welt

Tinky Winky der größte, violett, mit dreieckiger Antenne und Handtasche. Der umstrittenste und meistgeliebte.
Dipsy grün, mit gerader Antenne. Tanzt gern und hat seinen eigenen Hut.
Laa-Laa gelb, mit geringelter Antenne. Singt, tanzt und liebt ihren Ball.
Po die jüngste und kleinste, rot mit runder Antenne. Spricht eine Mischung aus Englisch und Kantonesisch.

Die ganze Teletubbies-Kollektion wartet bei uns — reine Nostalgie in Regenbogenfarben.

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