Miyuki Okumura und der Welpe, der mit dem Wort „nein“ begann
Sanrio lehnte den ersten Entwurf ab. Die Welt liebte diese Figur mehr als Hello Kitty — fünfmal in Folge.
2001 saß Miyuki Okumura bei einem Kaffee und blickte in den Himmel. Eine Wolke in Form einer Zimtschnecke wurde zum Funken. So entstand Cinnamoroll — ein schüchterner weißer Welpe mit langen Ohren, mit denen er fliegen kann, und einem Schwanz, der sich wie eine Zimtschnecke einrollt. Sanrio lehnte die erste Version ab, doch Okumura kehrte ans Reißbrett zurück — und schuf eine Figur, die fünfmal den Titel der beliebtesten Sanrio-Figur gewann und sogar Hello Kitty schlug. Das offizielle Debüt als „Baby Cinnamon“ kam 2002.
Der Mut zum Blau
Okumura wollte blaue Augen für Cinnamon. Sanrio warnte, dass die Farbe Blau die Fans abschrecken würde. Die Designerin blieb hart — und es war ein Volltreffer. Blau wurde zum Erkennungszeichen der Figur und hob sie aus dem Meer der rosa Sanrio-Helden heraus. Der schwierige Weg zur Anerkennung ist Teil dieser Geschichte: ein gutes Design gewinnt nicht immer beim ersten Versuch.
Healing Character
Cinnamoroll erschien in einem Moment, als in Japan „heilende“ Figuren an Popularität gewannen — ruhig, weich, ohne Drama. Ein schüchterner, aber freundlicher Welpe, der auf dem Schoß von Café-Gästen einschläft, traf perfekt das Bedürfnis nach einfachem, bedingungslosem Trost.
Cinnamoroll beweist, dass die besten Designs oft mit dem Wort „nein“ beginnen.
Das Popularitäts-Phänomen
Schon 2004 war Cinnamoroll für 25 % des gesamten Sanrio-Umsatzes verantwortlich. 2017 ernannte ihn die Stadt Shinagawa zu ihrem offiziellen Tourismusbotschafter, und zwischen 2020 und 2024 gewann er fünfmal in Folge den Sanrio Character Award — ein Ranking, über das Fans auf der ganzen Welt abstimmen.
Sammler-Kollaborationen
Die ganze Cinnamoroll-Kollektion wartet bei uns — weich wie eine Wolke.
Zur Kollektion →Folge: Official Cinnamoroll · Sanrio





































